Unser Leitfaden zu Kennzahlen für Wissensdatenbanken: der letzte, den du brauchst

Erfahre, wie du die richtigen Kennzahlen deiner Wissensdatenbank verfolgst und analysierst, um das Nutzererlebnis zu verbessern, Support-Tickets zu reduzieren und das Ergebnis deines Unternehmens zu stärken.
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10 Minuten Lesezeit·Veröffentlicht: Donnerstag, 23. Mai 2024
Inhaltsverzeichnis

Also gut, du hast eine Wissensdatenbank am Laufen. Klasse! Aber woher weißt du, ob sie tatsächlich funktioniert? Genau hier kommen Kennzahlen für das Wissensmanagement ins Spiel.

Kennzahlen für das Wissensmanagement sind unverzichtbar, um verschiedene Aspekte deiner Wissensdatenbank zu verfolgen und zu bewerten. Sie geben Aufschluss über die Wirksamkeit, die Effizienz und die Wirkung deiner wissensbezogenen Initiativen. Indem sie die Wirksamkeit der Plattform messen, sie an strategischen Zielen ausrichten und den ROI gegenüber der Führungsebene belegen, helfen dir diese Kennzahlen zu verstehen, wie gut du dein geistiges Kapital nutzt und verwaltest.

Aber seien wir ehrlich: Kennzahlen können einen schon überfordern. Es gibt unzählige davon, und es ist nicht immer klar, welche wirklich zählen. Schlüsseln wir das also auf. Hier sind einige der wichtigsten Kennzahlen, die du verfolgen solltest, samt einiger Tipps zu ihrer Deutung:

Herausfinden, was wirklich zählt

Bevor du anfängst, dich in Kennzahlen zu verbeißen (und glaub mir, das passiert schnell), tritt einen Schritt zurück und frag dich: „Was möchte ich mit dieser Wissensdatenbank eigentlich erreichen?"

Im Ernst: Schnapp dir einen Kaffee, such dir ein ruhiges Plätzchen und führe ein ehrliches Gespräch mit dir selbst (oder deinem Team). Möchtest du:

Deine Kund:innen befähigen? Sollen sie Antworten selbst finden können, ohne auf eine Support-Person warten zu müssen?

Dein Support-Team entlasten? Könnte deine Wissensdatenbank einige dieser wiederkehrenden Fragen abfangen und deinen Support-Leuten Freiraum für komplexere Anliegen verschaffen?

Den Onboarding-Prozess glätten? Können neue Mitarbeitende sich mit einer Self-Service-Wissensdatenbank schneller einarbeiten?

Umsatz und Verkäufe ankurbeln? Könnte deine Wissensdatenbank potenzielle Kund:innen aufklären und sie zu einem Kauf bewegen?

Die Antworten auf diese Fragen werden deine Auswahl der Kennzahlen leiten. Klare Ziele zu definieren ist für eine erfolgreiche Wissensmanagement-Initiative entscheidend, denn das hilft dabei, Kennzahlen zur Erfolgsmessung einzuführen. Wenn dein Ziel darin besteht, Kund:innen zu befähigen, solltest du Kennzahlen wie die Erfolgsquote der Suche und die Kundenzufriedenheit verfolgen. Wenn du Support-Tickets reduzieren willst, konzentrierst du dich auf Dinge wie die Anzahl der Besuche der Wissensdatenbank im Verhältnis zu den Support-Anfragen.

Du würdest ja auch keinen Hammer nehmen, um einen tropfenden Wasserhahn zu reparieren, oder?

Bei Kennzahlen ist es genauso. Wähle die, die dir tatsächlich helfen, den Fortschritt in Richtung deiner konkreten Ziele zu messen.

Die Kennzahlen, die zählen (meistens jedenfalls)

Also gut, jetzt, da du deine Ziele vor Augen hast, tauchen wir ein in die Kennzahlen, die dir wirklich helfen, deinen Fortschritt zu verfolgen.

  1. Such-Analysen: Das ist dein Fenster in die Köpfe deiner Nutzenden. Wonach suchen sie verzweifelt? Verwenden sie immer wieder dieselben Suchbegriffe, nur um mit leeren Händen dazustehen? Wenn ja, ist das ein deutliches Zeichen dafür, dass du entweder Inhalte zu diesem Thema erstellen oder deine bestehenden Inhalte leichter auffindbar machen musst. Außerdem können Such-Analysen Aufschluss über das Verhalten der Nutzenden geben und helfen, Verbesserungspotenziale zu erkennen.
  2. Meistgelesene Beiträge: Betrachte sie als die größten Hits deiner Wissensdatenbank. Welche Artikel erhalten die meisten Klicks? Sind es die, die du erwartet hast, oder gibt es überraschende Sieger? Das zeigt dir, was bei deinen Nutzenden ankommt und wo du deine Anstrengungen verstärken könntest.
  3. Aktivität im Suchfeld: Wenn dein Suchfeld wie eine Geisterstadt wirkt, ist das kein gutes Zeichen. Es bedeutet, dass die Leute sich nicht einmal die Mühe machen, in deiner Wissensdatenbank nach Antworten zu suchen. Vielleicht haben sie die Hoffnung aufgegeben, oder vielleicht ist deine Suchfunktion schlichtweg miserabel. So oder so ist es Zeit, der Sache nachzugehen.
  4. Besuche der Wissensdatenbank im Verhältnis zu Support-Tickets: Das ist der ultimative Test für die Wirksamkeit deiner Wissensdatenbank. Finden die Leute tatsächlich selbst Antworten, oder bombardieren sie dein Support-Team weiterhin mit Fragen? Wenn du keinen Rückgang der Support-Tickets siehst, erfüllt deine Wissensdatenbank ihre Aufgabe womöglich nicht.
  5. Nutzerbefragungen: Manchmal ist der beste Weg, herauszufinden, was funktioniert (und was nicht), die Nutzenden einfach zu fragen. Eine kurze Umfrage kann eine Fundgrube an Erkenntnissen liefern: Was schätzen sie an deiner Wissensdatenbank, was bringt sie zur Verzweiflung und wovon hätten sie gern mehr? Darüber hinaus ist die Beteiligung der Nutzenden eine entscheidende Wissensmanagement-Kennzahl, um die Wirksamkeit der Wissensdatenbank zu beurteilen.
  6. Effizienz des Kundenservice: Diese hier ist so etwas wie eine Bonus-Kennzahl. Wenn dein Support-Team plötzlich Anliegen schneller löst und begeisterte Rückmeldungen von Kund:innen erhält, spielt deine Wissensdatenbank vielleicht heimlich eine Rolle. Schließlich ist eine gut informierte Kundschaft eine zufriedene Kundschaft.

Kennzahlen der Wissensdatenbank messen: Nicht raten, sondern wissen

Du hast also deine KPIs ausgewählt, und nun? Zeit, sie an die Arbeit zu schicken! Die passenden Kennzahlen zu verfolgen ist unverzichtbar, um den Erfolg des Wissensmanagements zu belegen und die Leistung über die Zeit im Blick zu behalten.

1. Richte deine Tracking-Tools ein

Die meiste Wissensdatenbank-Software bringt integrierte Analysen mit, aber du möchtest vielleicht auch Google Analytics oder andere Tools nutzen, um ein vollständigeres Bild zu bekommen. Vor allem, wenn du eine Wissensdatenbank für den Kundenservice hast. Außerdem ist es entscheidend, eine Wissensmanagement-Plattform zu nutzen, um verschiedene Kennzahlen wie die Beteiligung der Nutzenden, die Anmeldehäufigkeit und das Nutzerfeedback zu verfolgen, damit der Erfolg und die Wirksamkeit deiner Wissensdatenbank gesichert sind.

2. Kennzahlen in Aktion: die Details

  1. Seitenaufrufe: Das ist die einfachste Kennzahl, aber sie kann dir viel verraten. Welche Artikel erhalten den meisten Traffic? Gibt es Ladenhüter, die niemand liest? Das hilft dir, Aktualisierungen zu priorisieren und sicherzustellen, dass du keine Zeit mit Inhalten verschwendest, die niemanden interessieren.
  2. Anzahl der aktualisierten Artikel: Hier geht es nicht nur darum, deine Inhalte frisch zu halten, sondern deinen Nutzenden zu zeigen, dass dir ihr Erfolg am Herzen liegt. Eine Wissensdatenbank, die ständig aktualisiert wird, signalisiert ihnen, dass du am Ball bist und dich verpflichtet fühlst, die genauesten Informationen bereitzustellen. Diese Kennzahl ist Teil der umfassenderen Wissensmanagement-Prozesse, die darauf abzielen, Inhalte relevant und nützlich zu halten.
  3. Reaktionszeit beim Hinzufügen angeforderter Informationen: Hier kannst du deine Kundenservice-Muskeln spielen lassen. Wie schnell kannst du einen neuen Artikel liefern, wenn jemand danach fragt? Je schneller du bist, desto beeindruckter sind deine Nutzenden. Außerdem zeigt es deinem Team, dass du auf ihr Feedback hörst.
  4. Durchschnittliches Alter der letzten Aktualisierung: Das ist der Alters-Messer deiner Wissensdatenbank. Bekommen deine Artikel regelmäßige Check-ups, oder zeigen sie langsam ihre Falten? Ein hohes Durchschnittsalter ist ein Warnsignal, dass es Zeit für eine inhaltliche Auffrischung ist.
  5. Nutzung von Wissensdatenbank-Artikeln in Support-Antworten: Diese hier ist eine etwas hinterlistige Kennzahl. Nutzen deine Support-Leute deine Wissensdatenbank tatsächlich? Wenn sie ständig das Rad neu erfinden, statt auf bestehende Artikel zu verlinken, hast du womöglich ein Auffindbarkeitsproblem. Oder vielleicht sind deine Artikel einfach nicht so hilfreich. Geh der Sache nach.

Inhalte der Wissensdatenbank pflegen und verbessern

Du verfolgst deine Kennzahlen also wie ein Profi. Und nun? Zeit, diese Daten zu nutzen, um deine Wissensdatenbank tatsächlich noch besser zu machen. Das Kundensupport-Team kann erfolglose Suchanfragen heranziehen, um inhaltliche Lücken zu erkennen und die Wissensdatenbank zu verbessern.

Sieh dir deine Suchanfragen und das Nutzerfeedback an

Beginne damit, dir diese Suchbegriffe genau anzuschauen. Wonach suchen die Leute? Finden sie es? Wenn nicht, warum nicht?

  • Überprüfe deine Suchergebnisse: Sind die obersten Ergebnisse tatsächlich für die Suchanfrage relevant? Wenn nicht, braucht dein Suchalgorithmus vielleicht ein paar Anpassungen.
  • Schließe die Lücken: Wenn du viele Suchanfragen zu einem Thema siehst, das du noch nicht behandelt hast, nun ja, worauf wartest du dann? Ran ans Schreiben! Inhalte auf Basis von Such-Analysen zu verbessern kann den Self-Service-Support stärken und die Bedürfnisse der Kundschaft wirksamer erfüllen.
  • Optimiere deine Inhalte: Stelle sicher, dass deine Artikel die richtigen Keywords und Formulierungen verwenden, damit sie tatsächlich in den Suchergebnissen auftauchen.

Slite ermöglicht es deiner Wissensdatenbank, wie eine unternehmensweite Suchmaschine zu funktionieren. Stell dir vor, deine Nutzenden tippen eine Frage ein, und die KI von Slite zeigt sofort relevante Artikel und Informationen aus der verifizierten Wissensdatenbank deines Unternehmens an, genau so, wie du es von einer Google-Suche erwarten würdest.

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Kein Durchwaten endloser Dokumente mehr und kein Verirren in veralteten Informationen. Die KI-gestützte Suche von Slite macht es Nutzenden leicht, schnell genau das zu finden, was sie brauchen.

Füge neue Artikel hinzu (aber nur die guten)

Widerstehe dem Drang, Artikel nur um ihrer selbst willen zu erstellen. Quantität ist nicht immer gleich Qualität. Konzentriere dich stattdessen darauf, Inhalte zu erstellen, die wirklich einen Mehrwert bieten. Sieh dir deine Such-Analysen an, sprich mit deinen Nutzenden und finde heraus, welche Fragen sie stellen. Erstelle dann Artikel, die klare, knappe und hilfreiche Antworten liefern. Indem du auf wertvolle Inhalte setzt, kannst du hervorragenden Self-Service-Support bieten und die Kundenzufriedenheit steigern.

Und falls dich der Gedanke überfordert, jede Menge neue Inhalte zu erstellen, können die KI-Funktionen von Slite dir unter die Arme greifen. Unsere Vorlagen und KI-Funktionen helfen dir, hochwertige Geschäftsdokumentation in einem Bruchteil der Zeit zu erstellen.

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Pflegen und verbessern (es ist ein Marathon, kein Sprint)

Eine Wissensdatenbank ist nichts nach dem Motto „einrichten und vergessen". Sie ist ein lebendiges Gebilde, das regelmäßige Zuwendung braucht. Das bedeutet, Artikel zu aktualisieren, defekte Links zu reparieren und alles geordnet zu halten. Regelmäßige Aktualisierungen und eine hohe Beteiligung der Nutzenden sind Indikatoren für den Erfolg des Wissensmanagements.

Stell es dir wie einen Garten vor. Du würdest ja nicht einfach ein paar Samen pflanzen und dann weggehen, oder? Du würdest sie gießen, Unkraut jäten und dafür sorgen, dass sie genug Sonnenlicht bekommen. Mit deiner Wissensdatenbank ist es genauso. Sie braucht ständige Pflege und Aufmerksamkeit, um zu gedeihen.

Und genau wie ein Garten wird sich deine Wissensdatenbank mit der Zeit weiterentwickeln. Neue Informationen tauchen auf, alte veralten und die Bedürfnisse deiner Nutzenden ändern sich. Slite kann dir helfen, bei diesen Veränderungen den Überblick zu behalten, indem es veraltete Dokumente in seinem Wissensmanagement-Panel hervorhebt. Du erhältst ein klares Bild davon, welche Artikel eine Auffrischung brauchen, sodass du deine Inhalte relevant und aktuell halten kannst.

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Indem du deine Wissensdatenbank stetig pflegst und die richtigen Tools nutzt (wie Slite!), kannst du eine wertvolle Ressource schaffen, die deine Nutzenden lieben werden, und die mit deinem Unternehmen weiter wächst und sich weiterentwickelt.

Unterm Strich lohnt es sich wirklich, Wissen zu verfolgen

Zahlen zu verfolgen ist nicht der unterhaltsamste Teil beim Verwalten einer Wissensdatenbank. Aber glaub mir, es lohnt sich. Wenn du die richtigen Zahlen im Auge behältst, bekommst du wertvolle Hinweise darauf, wie du deine Wissensdatenbank noch besser machen kannst.

Sie zeigen dir, was funktioniert, was nicht, und wie du die Dinge in Ordnung bringst. Sie helfen dir, kluge Entscheidungen zu treffen, deiner Chefin oder deinem Chef den Wert deiner Arbeit aufzuzeigen und deine Wissensdatenbank mit der Zeit immer großartiger zu machen.

Also hab keine Scheu, in diese Kennzahlen einzutauchen und zu sehen, was sie dir sagen wollen. Und wenn du ein Tool suchst, das dir hilft, diese Zahlen zu verfolgen und zu verstehen, dann sieh dir Slite an.

Ishaan Gupta
Geschrieben von

Ishaan tracks the AI knowledge work shift for Slite and Super. He reads too much, argues with too many takes, and tries to find the words for things before they have words, e.g. knowledge drift, context graphs, workslop, and whatever the next term will be. When he's not writing, he's probably building AI agents to do it for him.

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